Artikel teilen! Sydney: Von meiner Reise ist das wahrscheinlich der Teil, auf den ich mich am meisten gefreut habe - unter anderem auch deswegen, weil es der ein ...
Tel. Nr. in AUS:
+61 415 407 466
Seit ich mein Handy versenkt habe bin ich wieder unter meiner Originalnummer zu erreichen:
+43 664 44 57 183
Bisherige Route:
Cattai - Sydney - NSW
Katoomba - NSW
Orange - Hunter Valley - NSW
Port Stephens - NSW
Port Macquarie - NSW
Coffs Harbour - NSW
Byron Bay - NSW
Nimbin - NSW
Palm Beach - QL
Surfer's Paradise QL
Brisbane - QL
Rainbow Beach - QL
Fraser Island - QL
Airlie Beach - QL
Whitsunday Islands - QL
Townsville - QL
Magnetic Island - QL
Cairns - QL
Cape Tribulation - QL
Sydney - NSW
Blackheath - Blue Mountains - NSW
Melbourne - VIC
Von meiner Reise ist das wahrscheinlich der Teil, auf den ich mich am meisten gefreut habe - unter anderem auch deswegen, weil es der einzige Teil ist, den ich genau in dieser Form geplant hatte. Was ich bis jetzt so erlebt habe ist ja eher unverhofft passiert. Andererseits habe ich mich natürlich auf ein Wiedersehen mit Pip und Sharlene gefreut - zwei meiner liebsten Studienkollegen aus Holland-Zeiten. Mit Pip hab ich ja schon einiges erlebt (siehe Album "general crazyness" (Eisschwimmer) auf Facebook oder auch meine Paris Fotos). Sharlene hatte mich ja schon direkt nach meiner Ankunft in Australien in Empfang genommen und mich gleich auf den Conception Day geschleift. Nun war also an Pip mich vom Flughafen abzuholen - und mir Unterkunft zu gewähren. Ich darf also die nächsten Wochen bei ihr und ihrer Familie in einer der Vorstädte von Sydney verbringen.
An einem der ersten Tage ging es dann gleich wieder auf die Macquarie University - mal eine Vorlesung dort besuchen - und viel wichtiger abends dann gleich auf die nächste Uni-Party (und es sollten noch mehrere folgen). Diesmal war Beachparty angesagt - und naja vom Outfit her, könnten sich so einige Mädls bei uns ruhig mal inspirieren lassen ;-) .
Tags darauf hab ich mir dann was gegeben, zu dem ich daheim noch nie Zeit hatte: "Red Bull Flugtag" im Hafen von Sydney. (Ja, der heißt auch hier FLUGTAG). Das war ein unbeschreiblicher Nachmittag. Tausende verrückte Leute, noch viel verrücktere Fluggeräte und das alles mit Blick auf's Opernhaus , die Harbour Bridge und die Skyline von Sydney - außerdem noch Kaiserwetter - saugeil!!
Leider ist es auch auf der Macquarie Uni so, dass man gelegentlich studieren muss, um weiterzukommen. Und zurzeit ist gerade Prüfungsphase - also gestalte ich meine Tagesaktivitäten großteils alleine. Sydney hat da allerdings einiges zu bieten vom obligatorischen Spazieren über die Harbour Bridge, sonnige Nachmittage in den wirklich beeindruckenden Botanischen Gärten oder einem der vielen Stränden, Museen, Märkten oder in Chinatown und im Aquarium. - Langweilig wird's hier nie. Abends steht dann eigentlich immer irgendetwas an. Entweder sind wir zum Essen eigeladen oder wir ziehen mit den Freunden von Pip u. Sharlene um die Häuser.
Ein besonders erwähnenswerter Abend war der Abend vor meinem Geburtstag. - Wir gingen ganz gepflegt mit Pip's Familie essen. Also ein ganz kultivierter Start in den Abend. Wir sind dann noch runter an den Strand - und wollten dann eigentlich nach Hause fahren, dachte ich. Eigenartig war nur, dass Pip dann von ihrer Familie verabschiedet hat und mit mir in die andere Richtung gefahren ist. Anscheinend war sie der Meinung, dass so ein Geburtstag besser gefeiert gehört. Einige von ihren Freunden hätten da ein Haus am Fluss und da steige eine kleine Feier, hat sie gesagt. Was mir nicht gesagt wurde war, dass die schon seit Mittags am feiern sind, dass es sich um eine Piratenparty handelt und alle dort mit Booten angetanzt waren. Während des Tagen sind sich halt auf dem Fluss herumgesegelt, gepaddelt oder halt in Tinnys (kleinen Blechbooten) herumgegurkt. - So ein Tinny sollte uns an diesem Abend noch zum Verhängnis werden. Nach einigen Gläschen von etwas, das ich nicht genau identifizieren konnte hielt es Leroy dann für unabdingbar uns beizubringen, wie man mit einer Stilpeitsche schnalzt. Einziges Problem: die ist in seinem Haus - wie gesagt AUF DER ANDEREN SEITE des Flusses. Ich erinnere mich noch etwas gesagt zu haben wie: " Vier Betrunkene um Mitternacht in einem Blechboot - ich kann sowas von sehen wie das ausgeht! - Keine gute Idee!"
Ich sollte Recht behalten.
Als wir ungefähr auf halben weg waren, wollte Leroy unbedingt demonstrieren, wie ungefährlich sowas doch sei und hat begonnen vorne im Boot auf und ab zu hüpfen. Als das erste Bisserl Wasser über den schaukelnden Bug hereingekommen ist, hat er nur gemeint, dass wäre normal, wir sollten uns keine Sorgen machen. Ich bereue noch heute, kein Foto von seinem Gesichtsausdruck gemacht zu haben, als sich besagter Bug vollständig unter Wasser befand. - Das wäre noch ein würdiges letztes Foto gewesen bevor, genauso wie mein Handy, auch meine Kamera ihr Leben im Salzwasser Sydneys ausgehaucht hat. - Sagen wir mal er war überrascht. Als wir so dahintrieben - mit einer Hand an eine gekenterte Blechbüchse geklammert mit der anderen verzweifelt versuchend unsere Wertgegenstände über Wasser zu halten, schauten Pip und ich uns in die Augen und brachen in schallendes Gelächter aus. - Wir hatten es wieder mal geschafft. - So ein Scheiß kann eindeutig nur uns zwei passieren. - um Mitternacht - an meinem Geburtstag!
Kurzum: mit Fotos schaut's in nächster Zeit eher mager aus. Solange ich in Sydney bin, hab ich mir ein Handy und eine Kamera geborgt, für alles weitere hab ich noch keinen Plan. Ich hab jetzt noch 4 Tage in Sydney und dann geht's für 10 Tage ab in die Blue Mountains. Dort nehme ich an einem 10-tägigen Meditationscamp teil und widme mich mal ganz mir selber. Danach noch mal kurz zurück nach Sydney, dann Melbourne und dann geht's eh schon wieder nach Hause!
Ich habe eine tolle Zeit hier, freue mich aber auch schon darauf euch alle wieder zu sehen. Lg von der anderen Seite der Welt!
Bilder: