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Byron Bay - NSW

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Brisbane - QL

Rainbow Beach - QL

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Airlie Beach - QL

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Sydney - NSW

Blackheath - Blue Mountains - NSW

Melbourne - VIC

Monday, 25. october 2010 1 25 /10 /Okt. /2010 08:23

Nach Bellingen ging es nach Coffs Harbour. Da wir viel darüber gehört hatten waren die Erwartungen hoch. Leider war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite so waren nicht allzu überwältigt. - Bis zum Abend. Ich entschied mich das Team einige Zeit zu verlassen und am Strand laufen zu gehen. - soooooooooooo geil!!!! Die Sonne geht langsam unter, die Flut kommt näher und du trabst auf dem weißen Sand dahin während du den Wellen beim brechen zusiehst - mir fallen spontan nur 5 bessere Arten ein um ins Schwitzen zu kommen ;-) . Die Nacht haben auf einem richtig ordentlichen Campingplatz verbracht. Warme Duschen, Wäsche waschen und zur Abwechslung mal eine ordentliche Küche - das macht schon was her!

 

Frisch gewaschen machen wir uns wieder auf ins Landesinnere - Dorrigo National Park heißt das Ziel. Drei Stunden Wanderung durch einen natürlichen Regenwald - überwältigend. Baumriesen, exotische Tiere, beeindruckende Wasserfälle und einfach eine majestätische Ruhe ziehen uns in ihren Bann. - Der beste Teil des Trips bis hierher - wie gesagt: bis hierher.  

 

Die nächste Station war die wohl "coolste" Stadt an der Ostküste: Byron Bay! - Eine wirklich unbeschreibliche Atmosphäre herrscht in der "Hippie-Hauptstadt Australiens". Viele junge Menschen, Surfertypen, Partypeople - und eben Hippies wir haben den ersten Tag zum größten Teil am Strand verbbracht, danach zurück zum Campingplatz - duschen und umziehen und ab ins Nachtleben. Die anderen haben sich entschlossen gegen Mitternacht nachhause zu gehen. Ich hatte ein zwei nette deutsche Mädels kennen gelernt und bin - sagen wir mal noch ein Weilchen - geblieben. Als zum Campingplatz zurückgekommen war und mich gerade hingelegt hatte, läutete nach gefühlten 2,3 Minuten der Wecker von Josie - *fuck* - also postwendend wieder hoch. Erstmal rauf zum Leuchtturm - ein paar Wale gesehen, leider nicht wirklich ein Auge für die Schönheit da oben gehabt - also zurück ins Auto ein bisserl schlafen. - Einigermaßen ausgeschlafen kamen wir dann in Nimbin an. - Ein ausgesprochen eigenartiges kleines Dorf- Das perfekte Beispiel dafür, wie ein Gesellschaftsexperiment schiefgehen kann. Es sollte ursprünglich mal eine freie alternative Lebensgemeinschaft werden, mit ein bisserl Gras und viel Liebe. Davon übriggeblieben sind ein paar verwahrloste Gestalten, einige Touristenläden, die versuchen abgedroschene Hippieklischees zu vermarkten und eine ungewöhnlich bedrückende Stimmung über der Stadt - nichts wie raus hier. Unser Nachtquartier war diesmal eine Rastbucht neben dem Pacific Highway - scheiße laut!!!!!!!! Das war bei meinem Schlafpensum bisher nicht gerade hilfreich.  

 

War aber auch nicht weiter schlimm, da der nächste Halt eher eine Pflichtaufgabe war. Er ist zwar einer der bekanntesten Orte an der Ostküste, aber jeder von uns hatte schon gehört, dass er so besonders nicht sein soll: Surfers Paradise. Hätten wir bis hierher nicht schon so viele Strände und Buchten gesehen, wäre ich wahrscheinlich beeindruckt gewesen von diesem - kilometerweit weißer Sand. Leider aber total überlaufen - eine echte Touristenhochburg eben. Genau das gleiche Bild vermittelte die Stadt selber - eine Hotelburg neben der anderen und dazwischen einige Souvenirläden. Eine Touristenstadt wie man sie auch bei uns nicht schön finden würde - daran ändert auch der Breitengrad nix.  

 

Also nix wie weiter - denn am selben Tag wollten wir noch eine der Hauptstationen unserer Tour erreichen, die einzige wirkliche Großstadt auf unserem Trip: Brisbane. An diesem Tag hatten wir so unsere Probleme mit der Parkplatzsituation. Damien wollte sich schon von vornherein weigern in die Innenstadt zu fahren. Da es aber schon fortgeschrittener Nachmittag war ließ er sich doch breitschlagen. - Und siehe da: ein Parkplatz für 2 Stunden war schnell gefunden und wir gingen auf unsere erste Erkundungstour durch die Stadt. Mit den ersten Eindrücken im Gepäck trafen wir uns nach 2 Stunden beim Auto wieder - und siehe da: Josie hatte es nicht geschafft, sie war in der Einkaufsstraße hängen geblieben (wie Klischee ;-( ). Aber egal, wir wollten eh nur Parkplatz wechseln - wir würden sie schon wieder finden. Dass das Parkplatzwechseln dann allerdings, dank einiger Orientierungsdefizite unseres Navigators und daraus resultierend einiger Ehrenrunden um die ganze Stadt (inklusive 5 der 17 vorhandenen Brücken), geschlagene 2,5 Stunden dauern würde, hatte niemand eingeplant. Daraus ergab sich folgendes Bild:  

 

Damien hinder dem Lenkrad: wütend: *grrrrrrrrrrrrr*

Josie an der vereinbarten Kreuzung: frierend: *brrrrrrrrrrrrrrrrr*

Jean navigierend auf dem Beifahrersitz: *französischfluch*

Max auf der Rückbank: entspanntes Schläfchen *ratzelpfüh*  

 

Die Parkplatzsuche wurde aufgegeben und die vereinbarte Kreuzung mit Kreuzung endlich gefunden. Wir verzogen uns in einer der Vorstädte und haben dort gegessen und uns ein paar Bier genehmigt. Danach noch weiter raus aus der Stadt und in einem Park gezeltet.   Am zweiten Tag haben wir an einem Vorstadtbahnhof geparkt und sind mit dem Zug reingefahren. Ich durfte unserer kleinen Gruppe dann die Vorzüge einer Gratis-Stadttour erklären und sie davon überzeugen, dass es sowas wirklich gibt - in so gut wie jeder größeren Stadt. Die Ungläubigen waren erst überzeugt als ich mit einem Prospekt in der Hand zurückkam. Eine halbe Stunde später waren wir Teil der Free-Tour. - Ein witziges Mädel hat uns (ca. 30 Leute, ca. 35° C) die größten Sehenswürdigkeiten gezeigt. Den Rest des Tages verbrachten einige von uns (und damit meine ich mich) am Stadtstrand verbracht *ratzelpfüh*. Die anderen sind nochmals Sehenswürdigkeiten abklappern gegangen. Abends dann raus aus Brisbane und rein in einen Trucker-Platz, unser Lager für die Nacht.  

 

Der nächste Tag war dazu bestimmt Rainbow Beach zu erreichen, von wo aus wir tags darauf die Fähre nach Fraser Island nehmen würden. Unterwegs sind wir noch an einigen Stränden gehalten, die allesamt wunderschön waren - nach anderthalb Monaten Australien allerdings nichts besonderes mehr waren. Den Höhepunkt des Tages bildete der Besuch einer Nuss- und einer Ingwerfabrik. Genächtigt wurde dann auf Inskip Point - 5 Minuten vom Fährhafen nach Fraser - aber das ist eine andere Geschichte.

 

Bilder:

 

Roadtrip-Woche-2 Roadtrip-Woche-2

von max-in-austrialia.over-blog.de
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