Aktuelles

Tel. Nr. in AUS:

+61 415 407 466


Seit ich mein Handy versenkt habe bin ich wieder unter meiner Originalnummer zu erreichen:

+43 664 44 57 183

 

Bisherige Route:

 

Cattai - Sydney - NSW

Katoomba - NSW

Orange - Hunter Valley - NSW

Port Stephens - NSW

Port Macquarie - NSW

Coffs Harbour - NSW

Byron Bay - NSW

Nimbin - NSW

Palm Beach - QL

Surfer's Paradise QL

Brisbane - QL

Rainbow Beach - QL

Fraser Island - QL

Airlie Beach - QL

Whitsunday Islands - QL

Townsville - QL

Magnetic Island - QL

Cairns - QL

Cape Tribulation - QL

Sydney - NSW

Blackheath - Blue Mountains - NSW

Melbourne - VIC

Saturday, 2. october 2010 6 02 /10 /Okt. /2010 04:47

Also erstmal vorweg: Ich bin noch immer in dem Hippiedorf - irgendwie hängengeblieben. Ein Grund dafür sind wahrscheinlich die Leute die hier sind. Das amerikanische Pärchen ist weitergereist, dafür sind eine Gruppe Franzosen und noch ein paar deutsche Mädls angekommen. Zwei davon sind Jana und Virginia . Mit den beiden hab ich dann auch eine 3-Tages-Tour in die Blue Mountains in Angriff genommen. Die liege

 

n nur etwa 70km von hier entfernt, was nach Australischen Verhältnissen fast zu Fuß bewältigt werden könnte. Wir haben uns dann aber doch entschlossen, den Camper-Bus von Jana zu nehmen. Außerdem war da noch Davy. Er war auch ein deutscher Auswanderer und ein guter Freund der Familie. Er wohnt in den Blue Mountains und hat uns eingeladen, ihn doch zu besuchen. Also - los geht's!

 

Erster Tag:

 

Nach einiger Zeit im Auto sind wir in Leura, einer der ersten kleinen Städte in den Blue Mountains, angekommen. Eigentlich wollten wir nur kurz halten, um uns die Wasserfälle dort anzusehen. Als wir aber nur wenige Minuten im Busch unterwegs waren konnten wir einfach nicht anders und wir mussten die ganze Umgebung erkunden - Aussichten gibt es hier - unglaublich. Schroffe Felsstürze wechseln sich mit sattgrünen Eukalyptuswäldern ab - und kommt man noch weiter runter kann man die Vegetation von kühleren Regenwäldern bewundern. Für uns besonders spannend waren auch die verschiedenen Tiere, v.a. Vögel, die wir so bunt gefiedert vorher auch noch nie gesehen hatten. So verbrachten wir also den ersten Tag in Leura. Abends sind wir noch weiter nach Katoomba gefahren, um Davy zu besuchen. Der bot uns nicht nur Schlafgelegenheiten an, sondern führte uns auch noch auf eine Pub-Runde durch das nächtliche Städtchen.

 

Zweiter Tag:

 

Davy führte uns in der Früh gleich mal in die Berge rund um Katoomba und wir erreichten so einige Plätzchen, die den "normalen" Touristen meist verwehrt bleiben. Auf eigene Faust erkundeten wir dann noch die Katoomba Falls - die wohl beeindruckendsten Wasserfälle unserer Tour. Generell muss man sagen, dass man oft über eine oder zwei Absperrungen klettern muss, um zu den richtig guten Stellen zu kommen. Bei den Wasserfällen war die das mittlere Plateau, wo das Wasser von oben hereinstürzt, über eine fast ebene Felsfläche läuft und dann weiter nach unten abfällt. Echt ein Erlebnis praktisch mitten im Wasserfall zu stehen. Da Davy noch gesagt hatte, er wollte Abends ein Barbecue machen, haben wir danach noch rasch etwas eingekauft und wieder ab zu ihm nach Hause -> unser erstes echtes australisches BBQ. - Leider konnten wir diese Nacht nicht mehr bei ihm bleiben, also sind wir mit dem Bus noch ein Stückchen weitergefahren um dann auf einer Raststation zu campen. Der Bus war mit 2 Schlafplätzen ausgestattet und zur Sicherheit hatten wir noch Zelte mit.

 

Kurzes Mathebeispiel:

(2 komfortable Schlafplätze + 1 Zelt) geteilt durch (2 deutsche Mädls + 1 Österreicher) = Ich durfte mir den A…. natürlich draußen im Zelt abfrieren.

 

Dritter Tag:

 

Zum frühstücken fuhren wir in einen nahen Nationalpark, wo wir in Ruhe essen konnten. Danach ging's ab nach Mt. Wilson kurz vor unserer Ankunft dort hörte ich nur Jana fluchen "Scheiße ich hör was!!" - danach hörte ich es auch ein dezentes *pffffffffffffffffffffff*, kommend von unserem rechten Vorderrad.

 

Ein weiteres Mathebeispiel:

 

Gegeben: 1 kaputter Reifen, 1 alter Reservereifen unter dem Auto verkeilt(!), 2 deutsche Mädchen, 1 Österreicher, nur das nötigste an Werkzeug - und das alles auf einer Sandpiste in den australischen Bergen

 

Gesucht: Wie dreckig wird der Österreicher wohl beim Reifenwechseln?

 

Nachdem ich mir von einem vorbeikommendem Pickup das richtige Werkzeug ausgeborgt und den Reifen gewechselt hatte, konnte es weitergehen - und es hat sich gelohnt. Die Aussicht bei Mt. Wilson war echt atemberaubend.

 

Auf dem Heimweg sind wir dann noch bei einem Park stehengeblieben - denn da hat Australien noch mal was ganz besonderes zu bieten. Überall auf größeren Raststellen oder in Parks stehen public BBQs - also öffentliche Griller. Das funktioniert folgendermaßen. Du kommst hin, drückst auf einen Knopf, das Ding wird heiß, du packst dein Fleisch drauf, grillst, das Ding geht von selber wieder aus - und fertig. - Sehr cool!!! So gestärkt ging's wieder ab nach Hause! - mal sehen was da noch so kommt!!

 

Lg, Max

 

Bilder:

Blue-Mountains Blue-Mountains

von max-in-austrialia.over-blog.de
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 21. september 2010 2 21 /09 /Sept. /2010 03:11

 

Nach dem Festival haben mich die Mädels zum Einkaufen geschleppt, da ich noch einige Sachen besorgen musste. Danach haben Sie mich am Bahnhof abgesetzt und ich trat mein eigentliches Australien-Abenteuer an.

 

Erste Station war der Bahnhof in Mulgrave, von dort sollte mich dann mein Couchsurfing-Host abholen. Aber was mich da abgeholt hat - einmalig! Ein alter Toyota - Geländewagen aus diesen sind ausgestiegen: zwei Amerikaner in Abendgarderobe, fünf Hunde und ein etwas süßlich riechender, etwa 80 Jahre alter Australier - das war mein Gastgeber.

 

Als ich dieses Couchsurfing ausgemacht hab, wurde mir mitgeteilt, dass ich so lange bleiben könnte, wie ich wollte - ich müsste nur hin und wieder mithelfen. Es würde dort an einigen Projekten gearbeitet. - Ich hatte eine Farm oder so etwas erwartet. - falsch gedacht - mich verschlug es hier in eine im Aufbau befindliche "Alternative Lebensgemeinschaft".

 

Es gibt hier ungefähr platz für 30 Leute, die Unterkünfte bestehen aus allem möglichen:

Holzhütten

Umzugscontainer

Planen-Zelte

Alte Wohnwägen

Und mein Quartier: ein ausgemusterter Krankenwagen!

 

Zurzeit lebt hier die Familie (Manfred - der mich abgeholt hatte war ein Köllner, der vor geschätzten 200 Jahren nach Australien ausgewandert war und kaum noch Deutsch spricht - mit seiner Frau und seinen beiden, geschätzt 30-jährigen Söhnen). In den Gastunterkünften leben zzt. ein paar Amerikaner und Deutsche - und ab heute ich!

 

Nach dem ich meinen, nicht ungemütlichen, Krankenwagen bezogen hatte, kam Rowan (einer der Söhne und eigentliche Leiter des Projekts) auf mich zu und fragte ob ich ihm helfen könnte ein Bad im unteren Teil des Geländes fertigzustellen.

Es war schon dunkel als wir mit seinem riesigen Offroad-Toyota die steile Steinpiste bis zum unteren Teil der Kommune erreicht hatten. Da stand ein vollgeladener Pick-Up, der nicht ums verrecken mehr anspringen wollte. Da erzählte mir Rowan, den müssten wir erstmal da rauf schleppen - Und das war mein erstes großes Abenteuer in Australien! So wurde ich also in einem zerbeulten, vollgeladenen Pick-Up-Truck über einen von Felsen und Schlaglöchern gespickten , steilen Buschweg in den Blue Mountains hochgezogen. Wir hatten einige Mühen und ich habe zwei Bäume und einmal meinen Vordermann gerammt aber bei den Fahrzeugen war das echt egal. Als wir es geschafft hatten, machten wir uns an das Fertigstellen des Badezimmers - eine Komposttoilette im Outback Australiens - aber eine echt saugeile - siehe Fotos!

 

Wir arbeiteten bis ca. zehn Uhr abends - dann lud mich Rowan zum Essen ein  - Känguru mit Nudeln - lecker. - Hier werde ich also mal ein Weilchen bleiben - wie lange und wohin mich meine Reise weiter führen wird ist offen.

 

Das war mein zweiter Tag in Australien und mal ehrlich: also echt jetzt - wie geil kann's eigentlich noch werden?

 

Bilder:

 

Erstes-Couchsurfing-Das-Hippiedorf Erstes-Couchsurfing-Das-Hippiedorf

von max-in-austrialia.over-blog.de
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2)ansehen
Tuesday, 21. september 2010 2 21 /09 /Sept. /2010 03:09

 

Sydney hätte mir keinen besseren Empfang bereiten können. Angekommen am Flughafen hab ich erstmal Sharlene angerufen - eine alte Studienkollegin aus  Holland-Zeiten. Von ihr wurde ich dann per Zug und U-Bahn zum Campus der Macquarie - University dirigiert.

 

Ich hatte im Vorfeld schon gehört, dass mich dort eine Studentenparty erwartet, die ziemlich groß sein sollte - aber ich hatte mir keine Vorstellungen gemacht.

 

Erstmal gings zur Wohnung der Mädels, wo ich meine Sachen deponieren und mich duschen konnte. Dann ein paar Flaschen Wein und Bier eingekauft und ab gings zur ersten Station der Party. (Es war 09:00 morgens Sydney-Zeit). Was mich dort erwartete schien einem schlechten amerikanischen Studentenfilm zu entspringen:

Ein riesiger Campus, wo die Studentenwohnungen waren, überall zwischen den Häusern Rasenflächen, Musiktrucks , Bars, Parystimmung ohne Ende. Tausende Studenten einfach nur am Gas geben. (jetzt war's wahrscheinlich so gegen 09:30)

 

Die Häuser am ganzen Wohn-Campus (genannt "the village") war eine einzige Partymeile, Burschen beim Trinken aus Vikinger Hörnern, Mädls beim Jelly-Wrestling - einfach unpackbar.

 

Ich hatte gedacht, besser kann's gar nicht mehr werden - falsch gedacht.

 

So gegen mittag sagten dann einige, sie würden jetzt zur eigentlichen Party gehen. Meine Reaktion - und ich zitiere hier wörtlich: "!?!?!?!?!?!"

 

Es stellte sich heraus, dass das was ich für die geilste Studentenfete meines bisherigen Lebens gehalten hatte, mehr so ein Aufwärmen für das eigentliche Event war: "Conception day"

 

An diesem Punkt wurde mir klar, dass ich mir den geilsten Tag ausgesuchte hatte um nach Sydney zu kommen. Conception day an der Maquarie Univerity heißt: Die Uni wird geräumt (und die ist riesig), drinnen werden überall verschiedenste Bars aufgebaut - und draußen, sagen wir mal ein mittelgroßen Festival. Der Rest des  Tages / Abends beginnt dann etwas zu verschwimmen, also kein weiterer Kommentar   ;-)

 

Mit anderen Worten: Mein erster Tag in Sydney war "legen - wait for it - dary!"

 

Bilder:

 

Conception-Day Conception-Day

von max-in-austrialia.over-blog.de
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Wednesday, 15. september 2010 3 15 /09 /Sept. /2010 21:12

hallo leute!

 

wilkommen auf meiner reise durch australien - hier findet ihr in den nächsten monaten meine bericht über erlebnisse, reisen, leute und alle sachen die mir während meines australien-trips so unterkommen.

 

vorab mal der heutige reisetag.

 

es scheint, als könnte ich keinen längeren trip angehen, ohne vorher einen schalterbeamten zur verzweiflung zu bringen (vielleicht erinnert sich der eine oder ander noch an das übergepäck-dessaster von meiner ersten holland-reise ;-))

 

der plan war:

ich bin um 06:30 in linz, nehm den zug nach münchen - bin früh da, check ein und nehm den flieger  -  ganz easy eigentlich.

 

die realität:

*klopf* *klopf* - "max es is scho dreiviertel sechs!!!" - fuck verpennt!!

deo-dusche, laptop eipacken - und ab die post.

angekommen in linz: ticket kaufen - ab auf den bahnsteig - *pfuh* gerade noch rechtzeitig

 

durchsage: "bitte beachten sie, dass der zug nach münchen hauptbahnhof nicht auf gleis 5 sondern auf gleis 8 abfährt"

 

!!! FUCK !!! --> sprint (mit rucksack)

 

rauf auf den 8er-bahnsteig, noch ein stückerl dem zug nachlaufen, LAUT fluchen und umdrehen - erst mal eine rauchen.

 

den ticket schalter stürmen - den schalter-typen darüber aufklären, dass solche durchsagen eine bis zwei minuten früher vielleicht nützlicher wären - diesmal nicht ganz so laut fluchen.

 

anderes ticket kaufen, halbe stunde warten - ankunftszeit des zugs am flughafen checken - !!! FUCK !!! da wird der check-in-schalter schon zu haben. egal - erst mal rein in den zug.

 

auskunft angerufen - nr. vom flughafen münchen geholt - dort angerufen - meldet sich der betriebsleiter vom airport *schluck* "ähm, ja - ich hab da ein problem, ...." - verbindet mich zur quatar airlines - netter mensch der typ - er wird versuchen den check in zu verlängern.

 

nervöse zugfahrt nach münchen - s-bahn zum flughafen nicht gleich gefunden - verpasst !!!!!!!!!!!! FFUUCCKK !!!!!!!!!!!!

 

egal, nächste genommen  -  sprint quer durch den flughafen !!!!!! WO IS DER SCH***** CHECK-IN ???????

 

zuruf vom quatar-airlines schalter: "sind sie der herr riegler?" - "sie san a bisserl spät oder?"

 

*gedanke: na, echt jetzt?* gesagt: "ja hab eh angerufen - *grins*"

 

noch ein sprint zum gate, persönliche begrüßung: "sie san der herr riegler gell?" - "sie san a bisserl sp..."

 

"JA ICH WEISS!!!"

 

sprint über die gangway - am flugzeugeingang: "sie san der herr ..."

 

"JA ICH WEISS!!!"

 

hingesetzt, tür zu, und das flugzeug startet  - *pfuh* gerade noch gutgegangen!

 

 

 

zurzeit sitzt ich gerade in doha (qatar) am flughafen und wart auf meinen anschlussflug nach melbourne - ich hoff das geht a bisserl entspannter ab. ;-)

von max-in-austrialia.over-blog.de
Kommentar hinzufügen - Kommentare (8)ansehen
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum